Freakwave St. Pauli
Die AG Stadionbau hat das Wort

Heute mache ich es mir mal ganz bequem. Ich überlasse das Feld denjenigen, die näher dran sind und von der Materie mehr verstehen als ich: Den Kollegen der AG Stadionbau. Das sind die Fans, die seit geraumer Zeit, den Neubau der Gegengerade begleiten und die mit ihrem Bericht zu den Entwürfen von Welle und Basismodell bereits ihre Expertise unter Beweis gestellt haben. Auf stpauli-forum.de haben sie die Diskussion immer wieder mit Infos zum neuesten Stand der Dinge bereichert, so auch gestern wieder - deswegen kopiere ich das hier einfach rein. Auf die Frage, inwieweit die AG Stadionau über mögliche Einsparungen bei der Welle eingebunden ist, haben die Kollegen wie folgt geantwortet:

“Generell ist der Informationsfluss anscheinend recht gut und natürlich legen wir den Finger in die Wunde, wenn uns Kosten, Funktionalität, Organisation oder sonst irgendwas seltsam vorkommt. Zum Glück haben wir selbst einen fähigen Architekten in unserer Gruppe, was die Bewertung vieler Dinge erleichtert. Was wir natürlich schon aus zeitlichen Gründen nicht leisten können: das, was bezahlte Dienstleister wie Gutachter/Controller, Architekten usw. an Detailarbeit machen, ist vom Umfang her nicht abzubilden. Ansonsten sind ziemlich alle in der AG auch Vereinsmitglieder und haben überhaupt keinen Bock darauf, dass vermeidbare Kosten entstehen. Der Verein hat nichts zu verschenken. Gleichzeitig muss eine überzeugende Lösung hinsichtlich der Funktionalität für die Fans und insbesondere auch Fanräume gefunden werden. Bei beiden Punkten (Kosten, Funktionalität) muss Sorgfalt Priorität haben. Das soll hinterher mindestens 30-40 Jahre stehen und der Verein wird sich verschulden wie noch nie zuvor. Der Zeitplan ist übrigens anscheinend etwas flexibler, als es zunächst den Anschein hatte.”

Kleiner Nachsatz meinerseits zum Thema Verschuldung. Ein üblicherweise kundiger Printkollege will wissen, dass demnächst eine Fan-Anleihe aufgelegt werden soll …